Diese Seite informiert über Änderungen im Studiengang, die zum Wintersemester 2026/2027 in Kraft treten.
► Der Studiengang wurde erstmals im Jahr 2016 akkreditiert.
► Im Oktober 2022 fand ein Auftaktgespräch zur Reakkreditierung mit Vertreter:innen aller beteiligten Institutionen statt.
► Im Laufe des Wintersemesters 2022/2023 wurden alle Gruppen (Lehrende, Studierende, Mitarbeitende) durch das Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) systematisch befragt.
► Im Mai 2023 übermittelte das ZQ eine auf Basis der Ergebnisse formulierte Stellungnahme mit fünf Auflagen und sechs Empfehlungen für die Reakkreditierung des Studiengangs.
► Im Sommersemester 2023 erarbeitete eine Gruppe aus Lehrenden und Mitarbeitenden ein überarbeitetes Modulkonzept.
► Das Konzept wurde im Oktober 2023 im Rahmen eines Entwicklungsgesprächs mit Vertreter:innen aller beteiligten Institutionen diskutiert.
► Die Unterlagen zur Reakkreditierung wurden auf der Grundlage der Gespräche finalisiert und im Wintersemester 2024/2025 von den zuständigen Gremien an den beteiligten Hochschulen verabschiedet.
Studierende mit einem Bacherlor-Abschluss in (einer angewandten) Informatik studieren in den ersten beiden Semestern Grundlagen von zwei Geistes- und Kulturwissenschaften aus folgenden Disziplinen:
► Archäologie
► Klassische Archäologie
► Vor- und Frühgeschichte
► Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte
► Vorderasiatische Archäologie
► Ägyptologie
► Musikwissenschaft
► Kunstgeschichte
► Geschichtswissenschaft
Studierende mit einem Bachelor-Abschluss in einer Geistes- oder Kulturwissenschaft studieren in den ersten beiden Semestern die Module Informatik 1 und Informatik 2, die von der Hochschule im Rahmen des Studiengangs Geoinformatik und Vermessung angeboten werden.
Das Lehrangebot wird ergänzt mit Übung und Seminar zur digitalen Strukturierung und Repräsentation geistes- und kulturwissenschaftlicher Information (XML, SQL etc.) sowie zu computationellen Methoden und Theorien aus der Buchwissenschaft (Text-Analyse mit Python).
Im 1. Semester besuchen alle Studierenden gemeinsam zunächst ein einwöchiges Blockseminar an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, das als International Summer School ab Mitte der Woche auch Externen geöffnet wird.
Im weiteren Verlauf führt eine Vorlesung die gesamte Gruppe in die Grundlagen der Digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften ein, ergänzt mit einer Übung zu Werkzeugen zur kritischen Auswertung geistes- und kulturwissenschaftlicher Daten (Voyant Tools, Gephi, Transkribus etc.).
Im 2. Semester bietet die Ringvorlesung „Transdisziplinäre Aspekte digitaler Methodik in
den Geistes- und Kulturwissenschaften“ allen Studierenden Gelegenheit, die Breite der Anwendungsfelder besser kennen zu lernen. Zwei Übungen ergänzen das Programm: Eine Übung zur Konzeption und Erarbeitung webbasierter OER (Einführung in Static Site Generator und git) sowie zu Grundlagen der quantitativen Analyse und Visualisierung digitaler Information (Einführung in R).
Die Module zur Profilierung sind zweisemestrig (1. und 2. Semester)
Das Modul 209A befasst sich mit Geodaten in der Archäologie sowie deren Erfassung, Verarbeitung, Analyse und Bereitstellung. Es umfasst drei Veranstaltungen:
Eine Übung vermittelt die Grundlagen Geographischer Informationssysteme (GIS) sowie die Auffindung, Aufbereitung und das Management heterogener Geodatenbestände. Thematisiert wird die Bandbreite archäologischer Geodaten, insbesondere Messdaten (Tachymetrie, GNSS, LiDAR), Verfahren des Geoparsing und Geocoding sowie die Ableitung von Geoinformation aus Altkarten durch Georeferenzierung und Vektorisierung.
Im Zeitraum März/April ergänzt eine einwöchige Blockübung die digitalen Inhalte um praktische messtechnische Kompetenzen.
Im zweiten Semester liegt der Schwerpunkt auf der Analyse raumbezogener Daten in der Archäologie. Behandelt werden raum- und attributbezogene Abfragen sowie Verfahren wie Sichtbarkeits- und Kostenanalysen.
Das Modul vermittelt zentrale Verfahren zur Verarbeitung und Analyse räumlicher Daten sowie deren Anwendung auf archäologische Fragestellungen.
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Vorkenntnisse in Archäologie oder Geoinformatik werden nicht vorausgesetzt.
Absolvent:innen eines Bachelorstudiums der Informatik lernen ein Anwendungsfeld kennen, in dem räumliche Datenverarbeitung und algorithmische Verfahren eine zentrale Rolle spielen. Studierende mit einem archäologischen Hintergrund erwerben grundlegende Kompetenzen zur Erfassung und Auswertung von Geodaten. Studierende aus anderen geistes- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen entwickeln Kenntnisse im Umgang mit GIS, die auch in anderen fachlichen Kontexten angewendet werden können.
Das Modul wird von Fachrichtung Angewandte Informatik und Geodäsie an der Hochschule Mainz (Prof. Dr. Kai-Christian Bruhn) gemeinsam mit dem LEIZA angeboten.
Das Modul 209B vermittelt grundlegende Methoden, Werkzeuge und Fragestellungen der digitalen Musikwissenschaft sowie deren Anwendung in Analyse, Edition und Verarbeitung musikalischer Daten. Es umfasst drei Veranstaltungen:
Die Übung „Coding für Musikwissenschaftler*innen“ führt in grundlegende Konzepte der Musikinformatik sowie in Programmiersprachen und -techniken der Multimedia-Programmierung ein.
Die Übung „Musik – Klang – Digitalität“ behandelt zentrale Aspekte digitaler Klangverarbeitung sowie die Analyse musikalischer Strukturen in digitalen Kontexten.
Im zweiten Semester vertieft das Hauptseminar „Digitale Musikwissenschaft“ die Inhalte anhand projektbasierter Arbeit. Die Studierenden wenden ihre Kenntnisse auf konkrete Fragestellungen an, etwa in der digitalen Musikedition, der Annotation von Audio- oder Audio-Video-Daten oder der Entwicklung einfacher Anwendungen.
Das Modul vermittelt eine Auswahl zentraler Themen der Musik- und Medieninformatik. Dazu gehören musikalische Akustik, Psychoakustik, digitale Signalverarbeitung, Klangsynthese, Sound-Design, algorithmische Komposition, mathematische Musiktheorie, digitale Medientechnik sowie Datenformate und Software für digitale Medien.
Die Studierenden arbeiten mit einer Auswahl zentraler Werkzeuge und Umgebungen. Dazu gehören Digital Audio Workstations sowie Programmiersprachen und Systeme wie Csound, Faust, Pure Data (Pd) und SuperCollider. Ergänzend werden Verfahren der digitalen Musikedition mit Edirom, MEI und Notensatzprogrammen behandelt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Annotation. Behandelt werden Techniken der Audioanalyse mit Sonic Visualiser sowie der Audio- und Audio-Video-Annotation mit ELAN und TIB-AV-A.
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Vorkenntnisse in Musikwissenschaft oder Programmierung werden nicht vorausgesetzt. Ein Instrument muss nicht beherrscht werden. Grundkenntnisse im Notenlesen werden jedoch erwartet.
Absolvent:innen eines Bachelorstudiums der Informatik lernen ein Anwendungsfeld kennen, in dem signalverarbeitende und algorithmische Verfahren eine zentrale Rolle spielen. Studierende mit einem musikwissenschaftlichen Hintergrund erwerben Kompetenzen im Umgang mit digitalen Methoden, Werkzeugen und Datenformaten. Studierende aus anderen geistes- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen entwickeln Kenntnisse in der Analyse und Verarbeitung digitaler Medien.
Das Modul wird von der Abteilung Musikinformatik im Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft an der JGU verantwortet.
Das Modul 209C vermittelt grundlegende Methoden, Werkzeuge und Fragestellungen der digitalen Text- und Translationswissenschaft sowie deren Anwendung in Analyse, Verarbeitung und Übersetzung sprachlicher Daten. Es umfasst vier Veranstaltungen:
Die Vorlesung „Digitale Text- und/oder Translationswissenschaft im interdisziplinären Kontext“ führt in zentrale Konzepte, Methoden und Anwendungsfelder ein.
Eine begleitende Übung vertieft die Inhalte anhand praktischer Anwendungen.
Im zweiten Semester werden die Inhalte in einem Seminar weitergeführt und durch eine zusätzliche Übung ergänzt.
Im zweiten Semester liegt der Schwerpunkt auf der Anwendung und Vertiefung der erworbenen Kenntnisse in konkreten Analyse- und Übersetzungsszenarien.
Das Modul umfasst zwei inhaltliche Bereiche:
Im Bereich Textwissenschaft erwerben die Studierenden Kompetenzen im Umgang mit textbezogenen Daten. Sie recherchieren und bewerten Textdatenbestände und Metadaten, erstellen und analysieren Korpora und führen Verfahren der computationellen Textanalyse durch. Behandelt werden unter anderem Natural Language Processing, statistische Auswertung und Visualisierung sowie der Umgang mit Werkzeugen und Umgebungen wie Python, R, GitLab/GitHub, Machine Learning, Transformer-Modellen und Large Language Models (LLM). Weitere Themen sind Terminologie- und Wissensmanagement, Metadatenstrukturen, Interoperabilität, Datenschutz und rechtliche Grundlagen sowie Verfahren wie OCR und Pre- und Postediting.
Im Bereich Translationswissenschaft erwerben die Studierenden Kompetenzen im Umgang mit Sprach- und Übersetzungstechnologien. Sie lernen Verfahren der maschinellen Übersetzung, automatischen Spracherkennung und weitere KI-gestützte Verfahren kennen und wenden diese an. Behandelt werden außerdem Terminologie- und Wissensmanagement, Qualitäts- und Risikomanagement sowie Strategien des Projekt- und Prozessmanagements. Die Studierenden arbeiten mit CAT-Tools, maschinellen Übersetzungssystemen sowie Content-Management- und Redaktionssystemen und setzen sich mit deren Evaluierung, Training und Anpassung auseinander.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Recherchetechniken und Datenmanagement. Dazu gehören korpusbasierte Recherche, Sprachdatenmanagement sowie der Umgang mit Translation Memories und anderen Ressourcen der Fachübersetzung.
Kommt das Modul für Sie in Frage?
Vorkenntnisse in Text- oder Translationswissenschaft werden nicht vorausgesetzt.
Absolvent:innen eines Bachelorstudiums der Informatik lernen ein Anwendungsfeld kennen, in dem sprachbezogene Datenverarbeitung und algorithmische Verfahren eine zentrale Rolle spielen. Studierende mit einem sprach-, literatur- oder translationswissenschaftlichen Hintergrund erwerben Kompetenzen im Umgang mit digitalen Methoden, Werkzeugen und Datenformaten. Studierende aus anderen geistes- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen entwickeln Kenntnisse in der Analyse und Verarbeitung sprachlicher Daten.
Das Modul wird vom Gutenberg-Institut, Arbeitsbereich Buchwissenschaft sowie vom Arbeitsbereich Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft und Translationswissenschaft angeboten.
Das Modul 209D vermittelt grundlegende Methoden, Werkzeuge und Fragestellungen der digitalen Editionsphilologie sowie deren Anwendung bei der Erschließung, Modellierung und Präsentation von Quellen. Es umfasst drei Veranstaltungen:
Das Seminar „Digitale Editorik 1“ führt in zentrale Konzepte und Verfahren der digitalen Edition ein. Das Seminar „Digitale Editorik 2“ vertieft diese Inhalte im zweiten Semester. Die Übung „Erstellung einer Edition“ vermittelt die praktische Umsetzung anhand eigener Editionsprojekte.
Im zweiten Semester liegt der Schwerpunkt auf der Anwendung und Weiterentwicklung der erworbenen Kenntnisse in konkreten Editionsvorhaben.
Das Modul behandelt die Recherche und Bewertung von Quellen für digitale Editionen sowie Verfahren der Datenerfassung, Modellierung und Visualisierung. Die Studierenden arbeiten mit Metadaten, Austauschformaten und Standards der Editorik sowie mit Verfahren der Datenintegration und Interoperabilität. Behandelt werden außerdem Anforderungen an Open Access sowie die FAIR- und CARE-Prinzipien.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der technischen Umsetzung digitaler Editionen. Dazu gehören OCR-Verfahren sowie Werkzeuge und Infrastrukturen wie GitHub/GitLab, MEI, IIIF, LOD, TEI, OXYGEN und Transkribus.
Darüber hinaus werden Aspekte der Usability und der benutzerorientierten Präsentation von Editionen behandelt.
Kommt das Modul für Sie in Frage?
Vorkenntnisse in Editionsphilologie, Webanwendungen oder Informatik werden nicht vorausgesetzt.
Absolvent:innen eines Bachelorstudiums der Informatik lernen ein Anwendungsfeld kennen, in dem strukturierte Datenmodellierung, Standardisierung und Interoperabilität eine zentrale Rolle spielen. Studierende mit einem geistes- oder kulturwissenschaftlichen Hintergrund erwerben Kompetenzen im Umgang mit digitalen Editionsverfahren, Datenstandards und Werkzeugen. Studierende aus anderen Disziplinen entwickeln Kenntnisse in der strukturierten Erfassung, Aufbereitung und Präsentation von Daten.
Das Modul wird von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz angeboten.
Das Modul 209E vermittelt grundlegende Methoden der mathematischen Modellierung sowie deren Umsetzung in computergestützten Verfahren. Es umfasst fünf Veranstaltungen:
Die Vorlesung „Modellierung 1“ führt in zentrale Konzepte linearer Modellierung ein und wird durch eine begleitende Übung ergänzt.
Die Vorlesung „Modellierung 2“ vertieft die Inhalte im zweiten Semester und wird ebenfalls durch eine Übung begleitet.
Ein Seminar ergänzt die Inhalte projekt- und anwendungsbezogen und kann im ersten oder zweiten Semester belegt werden.
Im zweiten Semester liegt der Schwerpunkt auf der Erweiterung und Anwendung der erworbenen Kenntnisse, insbesondere im Bereich nicht-linearer und geometrischer Modellierung.
Das Modul verbindet die Theorie mathematischer Modellierung mit ihrer praktischen Umsetzung. Im ersten Teil stehen lineare Modelle im Mittelpunkt. Die Studierenden lernen deren Struktur und Anwendungsmöglichkeiten kennen und arbeiten mit Verfahren des approximativen Abgleichs von Modellen und Daten, insbesondere mit Least-Squares-Ansätzen. Behandelt werden außerdem grundlegende Probleme wie schlecht gestellte Probleme, Regularisierung, Eigenschaften von Rauschen sowie die Ausdruckskraft linearer Modelle.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung im Rechner. Die Studierenden setzen mathematische Modelle in effiziente Implementierungen um und beschäftigen sich mit der digitalen Repräsentation von Information, etwa mit Auflösungslimits und Aliasing. Sie arbeiten mit Datenstrukturen für geometrische und dynamische Modellierung, darunter Gitter, Meshes, Punktwolken und implizite Flächen.
Darüber hinaus werden Verfahren der Signalverarbeitung, der Diskretisierung sowie der Modellierung dynamischer Systeme behandelt. Dazu gehören Differentialgleichungen und deren numerische Umsetzung.
Im zweiten Teil des Moduls werden nicht-lineare, probabilistische und geometrische Modellierungstechniken behandelt. Die Studierenden lernen die Grundlagen der Modellierung nicht-linearer Räume (Mannigfaltigkeiten) sowie deren algorithmische Umsetzung kennen. Behandelt werden außerdem nicht-lineare Optimierung, Verfahren des Geometry Processing sowie Methoden des maschinellen Lernens zur Modellierung geometrischer und visueller Daten.
Kommt das Modul für Sie in Frage?
Vorkenntnisse in mathematischer Modellierung werden nicht vorausgesetzt. Grundlagen aus einem mathematisch orientierten Bachelorstudium werden jedoch vorausgesetzt.
Absolvent:innen eines Bachelorstudiums der Informatik vertiefen ihre Kenntnisse in der mathematischen Modellierung und deren algorithmischer Umsetzung. Studierende mit einem mathematischen Hintergrund erweitern ihre Kompetenzen in der Anwendung und Implementierung von Modellen. Studierende aus anderen Disziplinen erwerben grundlegende Kenntnisse in der formalen Beschreibung und Analyse von Daten und Prozessen.
Das Modul wird vom Institut für Informatik an der JGU angeboten.
Das Modul 210 bietet den Studierenden die Möglichkeit zur komplementären Profilierung. Es stehen eine Vielzahl von Lehrveranstaltungen aus verschiedenen Masterstudiengängen offen:
► Ägyptologie
► Allgemeine Sprachwissenschaft
► Buchwissenschaft
► Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte
► English Linguistics
► Geoinformatik und Vermessung (Hochschule Mainz)
► Germanistik
► Geschichte
► Informatik (JGU)
► Klassische Archäologie
► Kunstgeschichte
► Musikwissenschaft
► Philosophie
► Translationswissenschaften
► Vergleichende Sprachwissenschaft
► Vorderasiatische Archäologie
► Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie
Es besteht auch die Möglichkeit, ein Seminar aus dem Modul 209 anerkennen zu lassen, um eine höhere interdisziplinäre Breite zu erlangen.
Im 3. Semester sieht das Studienangebot das Praxisprojekt vor (üblicherweise im Zeitraum Januar-März). Alle Informationen dazu sind auf der Studiengangswebsite zusammengefasst. Bereits im Laufe des 2. Semesters begeben Sie sich auf die Suche nach einer Partnerinstitution. Sie vereinbaren eine Aufgabenstellung für ein eigenständiges kleines Projekt im Forschungskontext, das Sie selbständig aber unter Betreuung der Praxisprojektstelle durchführen. Das Praxsiprojekt ist also explizit kein Praktikum, sondern Sie sollen die in den ersten Semestern erworbenen Kompetenzen in einem realen Projekt unter fachkundiger Betreuung anwenden.
Die Partnerinstitutionen des mainzed stellen ein ausreichendes Praxisprojektangebot sicher. Sie können das Praxisprojekt aber auch an anderen Institutionen im In- und Ausland leisten.
Mit dem neuen Modul 211 stärken wir ein wesentliches Kompetenzfeld, das die Absolvent:innen des Masterstudiengangs besonders auszeichnet. Die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Wissen und Informationstechnologie ist eine kommunizierende, konzipierende und moderierende.
Mit drei Lehrangeboten, die in diesem Modul im 3. und 4. Semester zusammengefasst sind, werden zusammen mit dem mainzed eine öffentliche Veranstaltung vorbereitet, organisiert und durchgeführt. Im Idealfall werden auch die Ergebnisse der Praxisprojekte in diesem Rahmen präsentiert. Zu Beginn des 4. Semesters wird die Gruppe aller Studierender noch einmal in einer Woche gemeinsamer Diskussion in die Phase der Abschlussarbeit begleitet.